REISEBERICHT PIZ BERNINA VON JÜRGEN MÜLLER

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Am Sonntag, den 24. Juli 2011 sind wir morgens aus Landshut gestartet. Mit dabei waren Tobi, Hans, Michi, Xaver, Uli und Jürgen. Im Engadin angekommen zeigte sich das Wetter wie angesagt: wechselhaft und kalt. Auf den Hochlagen war deutlich Schnee zu sehen. Morgen sollte es jedoch besser werden. Von Pontresina ging es durch das Val Roseg mit schon beeindruckender Kulisse des Tschiervagletschers zur Tschiervahütte (2573m). Nach einem frühen Frühstück haben wir um 4 Uhr die Hütte verlassen.

LOGBUCH ECUADOR & GALAPAGOS VON CHRISTINE GRANDY-DICK

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Das Buch:

Ein kenianisches Sprichwort besagt: "Es ist besser, etwas mit eigenen Augen gesehen zu haben, als mit eigenen Ohren gehört."

Die Autorin reist knapp zehn Wochen durch sämtliche Klimazonen Ecuadors. Nachdem sie zwei Tage in Venezuela steckenblieb, lernt sie Spanisch in Quito und erkundet nebenbei die Vulkane Imbabura, Corazon, Cotopaxi, Guagua Pichincha und Cayambe. Sie bewegt sich per Einbaum und zu Fuß durch das Rio Cuyabeno Regenwald Gebiet. Auf dem Rücken verschiedener Pferde und Sättel genießt sie eine andere Perspektive auf das Pululahua Geobotanical Reserve oder die Landschaft um Andengipfel wie Illinizas, Ruminahui, Sincholagua und Pasochoa. Ecuadors hilfsbereite Menschen wärmen mit ihrer Gastfreundschaft das Herz. Von San Cristobal aus, wo sie als Volunteer für eine NGO-Organisation arbeitet, lernt sie die Charles Darwin Station auf Santa Cruz kennen und deren beispiellosen Einsatz für die letzten Riesenschildkröten. Unterirdische Lavakanäle ziehen magisch in faszinierende Parallelwelten, Floreana verzaubert durch geheimnisvolle Reliquien der Geschichte und die Insel Isabela entpuppt sich als Tauch- und Wanderparadies während Krater Wolf den Nebelschleier lichtet und hunderte urzeitliche Marine Iguanas den Pfad kreuzen.

Obiges Stichwort hat sich umso mehr auf ihrer Reise bewahrheitet, als sie am eigenen Körper die Nebenwirkungen ökologischer und politischer Veränderungen erfahren hat. Das gibt ihr Motivation und innere Sicherheit zu handeln.

Jakobsweg

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IM TREND :  PILGERREISEN

 

„Ich bin dann mal weg“: Seit einigen Jahren erfreuen sich Pilgerreisen großer Beliebtheit – 

und es sind längst nicht immer religiöse Gründe, die Menschen dazu bewegen, sich auf den berühmten Jakobsweg nach 

Santiago de Compostela zu begeben.

Selbsterfahrung, intensive Naturerlebnisse, Muße, Kotemplation, aber auch die sportliche Herausforderung nennen

viele Pilger als Gründe dafür, sich auf die (oft mehrwöchige) Tour zu begeben.

Für einige Zeit der Schnelllebigkeit und dem Stress des Alltags entfliehen und sich nur auf eine Sache zu konzentrieren

scheint eine so reizvolle Vorstellung zu sein, dass Strapazen dafür gerne in Kauf genommen (oder sogar gesucht )werden…

PATAGONIEN 2009 - TRAVELDIARY

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Montag, 12.1.09         Vulkan Villarica

Mein Frühstück steht wie Tischlein-deck-dich im Gang und ich schmiere mir Vesper für die Vulkanbesteigung des 2 840 m hohen Villarica. Noch ist es dunkel draußen, bellende Hunde sausen allem hinterher was vier Räder hat. Nach eingehender Besprechung der Ausrüstung beim tour-guide fahren wir gegen 8 h mit dem Minibus auf Schotterwegen bis zur Talstation auf ca. 1.400 m. Dort brechen bereits andere Gruppen auf und der Respekt vor dem Berg wächst angesichts des Kolosses vor uns einschließlich der sportgestählten, gletscherbebrillten Gestalten um mich rum. Es gibt hier die Möglichkeit, einen Lift bis ca. 1 800 m zu nehmen, aber ich schließe mich der Schlange derDirektbesteigung an, was ich schon bereue bis ich diese erste Etappe geschafft habe. Ohne einmal kurz zu verschnaufen oder sich umzusehen – wir stapfen hintereinander - hat mich dieses Stück schon etwas kurzatmig werden lassen. Gut, dass ich noch nicht weiß, was kommt. Erst später wird mir richtig bewusst, daß 1 400 Höhenmeter zu überwinden sind, durch schwarze Lavabrocken und serpentinenartig ansteigende Fußtritte geht es  die Gletscherfelder hoch, den Eispickel immer schön zum Berg.